Zürich-Tagung

28.10.2014

Integration von Tarif, Leistung, Vermarktung und Vertrieb

Das Thema unserer Zürcher "Jubiläumsausgabe" – zum 10. Mal fand unser Fachseminar 2014 auf dem Uetliberg statt – schien die Branche beschäftigt zu haben: Im bis auf den letzten Platz besetzten Tagungsraum diskutierten engagierte Teilnehmer genauso wie Referenten bis spät in den Abend. Welche Aufgaben haben die unterschiedlichen Akteure im Nahverkehr? Was ist die Rolle eines Verbundes, was die Stärke eines Verkehrsunternehmen? Welche Anforderungen stellt der Tarif an die Vermarktung? Wie schränkt der Vertrieb tarifliche Innovationen ein – oder kann sie beflügeln?

 

Die Vorträge und Teilnehmerbeiträge reichten von den Basics der Leistungsgestaltung und Fahrgastinformation bis hin zum E-Ticket als Verzahnung neuer Vertriebstechnologien und neuartiger Tarife.
So erläuterte der Geschäftsführer der Linz AG Linien, Albert Waldhör, den Ansatz der Erstnutzertauglichkeit über alle Kontaktpunkte potenzieller Kunden mit der Linz AG Linien.

 

Reinhard Schulte von den Stadtwerken Münster erläuterte humorvoll, wie in Münster der Einstieg in den E-Tarif gestemmt wurde. Der neuartige Tarif, der von uns entwickelt wurde, nutzt die neue Technologie ganz geschickt: Die 90-Minuten-Mini-Flatrate – das "90 MinutenTicket" – ist eine Weiterentwicklung des konventionellen Einzelticket mit Richtungsbezug. Attraktiv wird das Ticket auch dadurch, das auch eine Preisbremse in Form eines Tagesbestpreises eingebaut wurde. Die "kritische Masse" der Nachfrage wurde im Windschatten der Stadtwerke-Kundenkarte "PlusCard" erreicht und durch eine originelle und sehr präsente Kommunikation am Münsteraner Markt platziert.

 

 

Eindrücke Zürich 2014

 

Cornelia Christian bot als Geschäftsführerin von OWL Verkehr, dem Tarifverbund in Ostwestfalen-Lippe einen sehr originellen Blick auf Tarife und Vermarktung. Sie stellte deutlich den Bezug über die Lebensphasen als Chance für Kundenbindung und -akquise in den Vordergrund. Die entwickelten Maßnahmen beziehen sich sowohl auf den Tarif als auch eine sehr viel gezieltere Kommunikation rund um die Brüche im Lebenszyklus der Kunden.

 

Frau Schmidt und Frau Tschanz von den Schweizer Bundesbahnen SBB überraschten die deutschen und österreichischen Teilnehmer mit einem sehr schweizerischen Ansatz: Die Bearbeitung der Wechselwirkung zwischen SBB-Generalabonnement bzw. dem Haltbax-Abo der SBB und Abonnements der lokalen Verbünde. Durch die abgestimmte Datenhaltung werden Kündigern der nationalen Angebote die Produkte des jeweiliges lokalen Verbundes angeboten. Die Erfahrungen sind vielversprechend.

 

Herr Birkenstock von WSW mobil erläuterte ein aktuelles Projekt aus Wuppertal zur Ertragssteigerung abseits der Tarifgestaltung. Das Projekt, welches die Wuppertaler zusammen mit Probst & Consorten Marketing-Beratung durchführten, analysierte alle ertragswirksamen Maßnahmen, die abseits der Tarifgestaltung des Verbundes autonom machbar sind. Die Umsetzung wird sicher auffallen und wird alle Fahrgastkontaktpunkte – von der Schwebebahnhaltestelle bis zum Fahrer – umfassen.

 

Fazit der Teilnehmer: Viele konkrete Ansätze zur Umsetzung und die Ermutigung, dass es sich lohnt, die einzelnen Marketinginstrumente im ÖPNV gemeinsam zu professionalisieren und abzustimmen.

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